Manchmal bewirkt patschertes Verhalten schmerzhafte, aber interessante Erfahrungen. Als Skulptur macht der Zeh nun ja einiges her, als Fortbewegungsmittel scheint er derzeit hingegen eher dysfunktional zu sein. Geduld oder Skalpell - das ist hier die Frage.
Oder ich erkläre diese Skulptur vor Teppichen aus dem hohen Atlas unter Berufung auf den Herrn Beuys zum Kunstwerk. Ein Kunstverständnis, welches ich jedoch nicht teile. Nur in der Wissenschaft, da tendiere auch ich zu Paul Feyerabends Methodenanarchismus unter dem Motto „anything goes“.

Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln in der Stadt sind oft todtraurig. Man blickt in so viele Gesichter. Und in die meisten hat das Leben üppige Zeichen der Enttäuschungen und des Grams gemalt. Künstlerisch mitunter wertvoll. Menschlich häufig deprimierend.
.... oder sonstiges Glück bringendes Getier & Getue.

In einer durch und durch ökonomisierten Gesellschaft ist es vmtl. völlig irrational jede Menge Zeit für Feuerholz-Aufbereitung aufzubringen obwohl man seinen Kachelofen maximal dreimal im Jahr anwirft und das dafür benötigte Holz für ein paar Euronen im Baumarkt bekommt. Ob es vielleicht noch ein bislang unentdecktes Feuerholz-Gen gibt?

Relief vor dem Lebensministerium. Die Nahbetrachtung zeigt einen Lorbeerzweig. Aus ein paar Meter Entfernung könnte man meinen, es würde ein toter Vogel (Anspielung auf den Kaiseradler?) aufgehoben (beiseite geräumt?) werden. Zumindest der Künstler wird daran seinen Spass gehabt haben. Tja, der eigene Standpunkt beeinflusst eben die Wahrnehmung. Und ich steh halt grad zufällig davor.

