
Herbstwinter
Die Schwalbe schlägt ein, plötzlich und unerwartet. Wirbelt den Alltagsschnee auf, der über meinen Träumen liegt. Die Eisdecke trägt noch nicht, nicht mehr. Etwas ist gar nicht gut, zwitschert ihr scharfer Schnabel Angst, nicht gut. Gar nicht gut. Ich weigere mich, die Welt zu fragen. Das bist nur du, sage ich, Schwarzschwalbe, geh, wasch dich, zwitscher mir den Tag hell, nicht dunkel. Die Nacht ist lange genug.
Sie schweigt ihren “Duwirstschonsehen”-Blick. Du lügst, sage ich. Es klingt nicht überzeugt.