
Spirit on the water
Tagträume verschwimmen mit Nachtträumen, und beide hängen in der Luft. Wie gut das ist. Manchmal wachsen mir Flügel, und ich gleite dahin, über Wasser, über Land. Alles ist leicht, und ganz ohne Technik lache ich mit den Möwen, den fremden. Die Fremdheit ist schön.
Der Schwalbe gefällt das nicht, sie will schwer sein. Schwer und dunkel. Aber das Fliegen ist hell. Verschwinde! sage ich zur Schwalbe, Mit dir fliege ich nicht. Du willst mich nur verschwirren. Schwarzflattern. Ich mag dich nicht mehr.
Die Schwalbe sagt nichts, das hat sie nicht nötig. Sie ist das Blei an der Angel. Das Lot meiner Zeit. Je länger ich fliege, desto mächtiger wird sie.
Sie weiß es und schweigt.